Schultergurt für Umhängetaschen

Für Damen und Herren

130,00 

inkl. MwSt.

Produktionsdauer: 18 Wochen

Ausnahmsweise nicht aus Leder. Der Schultergurt. 

Wenn es darum geht, das beste Material zu finden, sind wir nicht dogmatisch. Auch wenn wir sonst Leder vorziehen: Dieser Schultergurt besteht aus gewebter Kunstfaser. Warum? Dieses Textilgewebe dehnt sich praktisch nicht und bleibt auch bei Nässe formstabil. Es nimmt auch kaum Feuchtigkeit auf und färbt nicht ab, wenn es fest auf der Schulter aufliegt. Außerdem ist der Gurt glatt und fühlt sich weich an – er scheuert also auch nicht an der Kleidung, selbst wenn die Umhängetasche einmal schwer beladen ist.

Für die Befestigung an unseren Schultertaschen verwenden wir solide und ausreichend groß dimensionierte Schraubverbindungen. Falls Sie sich dafür interessieren: Wir verwenden sogenannte Buchschrauben aus massivem Messing. Auch wenn es hier gar nicht um Bücher geht.

  • Sehr dehnungs- und verformungsarme Kunstfaser
  • Weich und glatt
  • Nimmt kaum Feuchtigkeit auf
  • Färbt nicht ab
  • Scheuert nicht
  • Leicht zu reinigen

Oldgermany Rindleder braun

Dieses Leder wird in einem althergebrachten Verfahren gegerbt und erhält durch rein pflanzliche Gerbstoffe seinen grundlegenden hellbraunen Basisfarbton. Zusätzliche Farbstoffe sind nicht im Spiel. Das Leder wird schon in der Gerberei stark gefettet, es wird dadurch schwerer und etwas steifer im Griff.

Oldgermany Rindleder braun verändert sich am Licht nur wenig, Feuchtigkeit lässt es dagegen deutlich nachdunkeln. Tropfen hinterlassen also erkennbare Flecken. Das lässt sich einfach egalisieren, wenn man das Leder mit einem leicht feuchten Lappen abwischt. Feuchtes Oldgermany Rindleder braun kann gerade am Anfang etwas abfärben; die wasserlöslichen Farben stammen aus den Pflanzen, die zum Gerben benutzt werden. Aus den meisten Textilien können sie einfach mit Wasser ausgewaschen werden.

Weicher und geschmeidiger im Griff ist die Variante Oldgermany Rindleder gemillt.

Rindleder Pullup

Unser Rindleder Pullup wird im Norden Deutschlands rein pflanzlich gegerbt. Es ist stark mit einem speziellen harten Fett behandelt, das das Leder steifer macht und auf der Oberfläche eine dünne wachsartige Schicht erzeugt. Wenn das Leder geknickt oder gefaltet, gedehnt, gekratzt oder geschabt wird, bekommt das Leder deshalb an diesen Stelle hellere Streifen. Diese Gebrauchsspuren sind ein erwünschter, rein optischer Effekt, der typisch für Fettleder ist. Genauso typisch: Pullup-Leder kommt lange Zeit ohne Pflege aus und ist außerordentlich haltbar.

Rindleder Pullup wird mit der Zeit ein wenig heller. Das liegt vor allem daran, dass der Fettgehalt in der obersten Schicht etwas nachlässt bzw. die Wachsschicht sich etwas abnutzt. Es ist also ein wirklich oberflächlicher Effekt. Feuchtigkeit macht Rindleder Pullup dagegen dunkler. Beide Effekte sind wahrnehmbar, allerdings relativ gering. Falls sich Wasserflecken doch einmal etwas deutlicher abzeichnen, reicht es meistens, das Leder mit einem angefeuchteten Lappen gleichmäßig abzuwischen; dabei gleicht sich die Farbe wieder an, das Leder wird vielleicht ein klein wenig dunkler.

Rindleder natur

Auch dieses ausgesprochen stabile Leder stammt aus einer norddeutschen Gerberei, die es für uns mit pflanzlichen Gerbstoffen herstellt. Es ist nur leicht gefettet, so dass das es nicht so schwer ist wie unsere typischen Fettleder Oldgermany und Pullup. Das Leder bekommt seine Farbe ausschließlich durch die Gerbstoffe, die der sehr hellen Naturhaut einen immer noch hellen bis mittelbraunen Ton geben.

Seine Patina und Gebrauchsspuren entwickelt Rindleder natur am Anfang relativ schnell. Es dunkelt im Licht deutlich nach, dabei kann sich auch der Farbton etwas verschieben. Das gehört zum Charakter dieses Leders.

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